13
Mrz

Igors Story Part2

Zur gleichen Zeit, tief im hohen Berge verborgen, saß in einer Spelunke ein grimmig aussehender Zwerg, mit langem Barte und geflochtendem Haar. Für gewöhnlich war er übel gelaunt, so auch heute. Der Grund hierfür war der Spott, den er wieder und immer wieder über sich ergehen lassen musste. Wieder einmal saß er da, hörte sich das Gerede der anderen über ihn an, als er sich noch einen Apfelsaft bestellte und wiederholt das angebotene Bier ablehnte. „Na los Gimli, werde normal und trink endlich mal was Anständiges!“ pöbelte der dicke Wirt. Gimli verzog angewidert das Gesicht. „Nein! Versteht doch endlich, dass ich das Zeug nicht anrühre.“ „Du bist abnormal, eine Schande, sowas nennt sich Zwerg und trinkt ständig dieses Kinderwasser!“ rief ein anderer Zwerg laut durch den Raum. Gimli reichte es, er verließ die Kneipe ohne ein weiteres Wort und vernahm nur noch entfernt das Gebrüll hinter ihm. „Ja! Hau ab, eine Schande, eine Schande sag ich euch!!! “  Seit Jahren ging es so, sie verstanden ihn einfach nicht, wie kann ein Zwerg nicht trinken und Umgangsformen pflegen, die kein anderer Zwerg jemals gekannt hatte. Er war das alles so leid, aber was sollte er tun, einfach fort gehen, an die Oberfläche? Als er  so vor sich hingrübelnd die Strasse entlang ging, hörte er die Antwort. Auf einer Bank flüsterten zwei miteinander. „Dann soll er doch nach Watatuka gehen, denn hier will den eh keiner mehr!“ Des Zwerges Augen leuchteten auf. „Watatuka? Das ist es, das ist doch das Dorf, wo jeder willkommen ist, der anders ist.“ Mit einem breiten Grinsen im Gesicht machte er sich auf den Weg nach Hause, packte seinen Beutel und wanderte aufwärts zum Ausgang des Berges. Nur ein Problem blieb dennoch, er wußte nicht, wo er dieses Watatuka finden sollte, aber jemanden danach fragen, wollte er auch nicht. Daher entschloss er sich, einfach seinem Herzen zu folgen und zu hoffen, dass er es finden würde.  Es war schon tiefe Nacht, als er den Ausgang des Berges erreichte. Staunend sah er gen Himmel, eine sternenklare Nacht. Er verstand nicht, wie die anderen im Berge wohnen konnten, während die Natur hier draußen so schöne Sachen zu bieten hatte. Schon als Kind lief er immer heimlich draußen herum und verbrachte manchmal ganze Nächte in der freien Natur, was sein Ansehen nicht grade steigerte. Als er den tiefen dunklen Wald erreichte, zögerte er jedoch. So weit war er noch nie von Daheim weggewesen. Aber er wäre kein Zwerg, wenn er nun einen Rückzieher machen würde und so entzündete er seine Fackel und lief unsicheren Schrittes in den Wald hinein. Nach einer gefühlten Ewigkeit sah er in einiger Entfernung eine Lichtquelle, vorsichtig trat er weiter. Als er an der Feuerstelle ankam, fuhr er erschrocken zusammen. „Was beim Barte ist das`?!“
 
Geistiges Eigentum von ©Nadine Berndt

von: Wolke von Schlaufels | Kategorie(n): Allgemein

11
Mrz

Igors Story Part1

Da mein Mann mich darum bat ihm eine eigene Geschichte zu schreiben, hier der erste Part davon Exciting  
       
       
  Auf einem hohen Berg, tief im Wald verborgen, lebte einst ein Igor. Er war von kleinem Wuchs, hatte tiefschwarzes Haar, eine schiefe Brille und einen gigantischen Buckel. Er hatte dank seines Vaters, der 12 Gehirne hatte, alles, was ein Igor sich wünschen konnte, noch nicht bekannte Computertechnik, Lego soviel er wollte, doch all das machte ihn nicht mehr glücklich.  Igor wollte mehr, er war nämlich sehr einsam , denn die Schüler auf der Schule, die auch auf der elterlichen Burg war, möchten klein Igor nur, weil sie sich dadurch Vorteile bei den Besitzern versprachen, was ihn sehr verletzte. Es reichte ihm endgültig, eines Nachts entschloss er sich abzuhauen, all das Falsche hinter sich zu lassen. Nur wohin, das wusste er noch nicht. „Egal, überall ist es besser als hier!“ Igor packte seine Sachen, stellte seinen Wecker auf 5 Uhr in der Früh und schlief voller Erwartungen ein. Der Hahn krähte nicht einmal, da war Igor schon wach, schnürte dem Hahn den Schnabel zu und zog sich hastig an. Über der Burg lag noch der Schlaf, als der Bucklige auf Zehenspitzen zum Burgausgang schlich. Kurz bevor er das Tor erreichte, hörte er von Oben ein ohrenbetäubendes Gähnen, was nur seine Mutter sein konnte. Er nahm die Beine in die Hand und eilte nach draußen, in seiner Ungeschicklichkeit warf er dabei eine Rüstung um. Sie erwachte heute früher als sonst, streckte sich und horchte auf. „Was war das für ein Lärm? Die Schüler verließen nie vor dem Frühstück die Schlafsäle.“ Sie zog sich ihren giftgrünen Morgenmantel an und lief zu Igors Zimmer, um zu sich zu vergewissern, ob er noch ruhig in seinen Bett lag. Aber das Bett war leer, ihr lief es eiskalt den Rücken herunter, sie wusste das es irgendwann soweit sein würde. Nun wusste sie, wer diesen Krach verursacht haben muss. „IIIIIGGGGGOOOOOORRRRR!!!“ schallte es durch die Burg, alles erwachte erschrocken. Igor zuckte erschrocken zusammen, nun wusste er, dass sie sein Fehlen bemerkt hatte und suchte nach einem Versteck, jedoch ohne Erfolg. Hinter sich hörte er ihre Schritte und bekam es mit der Angst zu tun. Gegen seinen natürlichen Instinkt, sich auf dem Boden zu werfen und Hilfe zu rufen, suchte er weiter nach einem Versteck. Im letzten Moment kam ihm eine Idee, er kramte sein graues Cape hervor und warf es über seinen gigantischen Buckel. Er lief zu den Felsen, bückte sich so gut es ging und wurde eins mit dem Felsen. Da war sie auch schon, so grauenhaft, eine echsenartige Gestalt, mitdrei riesigen Köpfe auf einem langen schmalen Hals. Igor drückte sich noch fester an den Felsen, „Igoooooooor!!!“rief sie erneut und streckte ihre Nase in die Luft, allerdings ohne Erfolg. Er hatte Glück, dass er gestern Baden musste, nach zwei Wochen erfolgreichen Drückens hatte seine Mutter ihn erfolgreich mit Würstchen erpresst, da konnte er einfach nicht anders. Man muss nämlich sagen, dass Igors Wasser überhaupt nicht mögen und dies auch nie freiwillig an sich ran lassen. Seine Mutter fluchte lautstark, das hätte sie ahnen müssen, nachdem es gestern doch zu leicht gewesen war. Nun war sie direkt vor Igor, sie strengte ihre sechs Augen so sehr an, das sie tränten, aber ohne Erfolg. Wütend kroch sie wieder zur Burg und rief nach ihrem Mann, die schaulustigen Kinder schubste sie dabei unsacht zur Seite. Igor verharrte noch eine Ewigkeit beim Felsen, um sicher zu gehen, dass sie nicht zurückkehren würde. Als er sich sicher fühlte, rannte er den Berg hinab, in den dichten dunklen Wald hinein. Sein gigantischer Buckel wippte dabei hin und her, was ihm das Rennen sehr erschwerte, aber saulustig aussah. Er hoffte, dass seinem Vater nichts einfiel, um ihn zu finden, was durch das dutzend Gehirne wohl nur eine Hoffnung bleiben würde. Er wollte um keinen Preis mehr zurück in diese Burg, zu seiner Echsenmutter. Allmählich verlangsamte der Bucklige seine Schritte, und drang dabei immer tiefer in den Wald ein. Sein Gemüt erhellte sich mit jedem Schritt und so träumte er vor sich hin, er könnte endlich Koch werden, der größte Koch der Welt. „Ach was, des Universums!“ rief er aus. Er würde tausende von Freunde haben, die ihn so mögen wie er ist und nicht wegen seiner Eltern. So lief er immer tiefer in den Wald hinein, ohne Ziel, aber glücklich. Zwischendurch trübten seine Gedanken aber immer wieder, er musste an sein Lego und an seinen Vater denken und an die Schachabende mit ihm, auch wenn er nie gewann. Igor war nicht besonders helle, aber gegen jemanden mit einem dutzend Gehirne zu gewinnen war auch mehr als unfair. Er verdrängte diese Gedanken mit einem Würstchen, von denen er auch mehr als genug eingepackt hatte, um ein Jahr davon zu leben. Erschrocken bemerkte Igor, dass es inzwischen Nacht geworden war, wie lang war er schon unterwegs. Er machte sich sein Lager fertig, lehnte sich gegen einen Baum und schlief sofort ein.  
     
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von: Wolke von Schlaufels | Kategorie(n): Allgemein

11
Mrz

Neuer Blog, neues schreiben…

Wolkenschlau ist wieder online! Sooo, nun bin ich nach vielen vielen Tagen doch endlich fertig geworden o.O Dafür muss ich meinen Igor allerdings auch ganz doll Danken, da er die meiste Arbeit für mich gemacht hat und mein ständiges gemecker üder dies und das ausalten musste xD Die Blogeinträge vom alten Blog sind soweit alle wieder da, bis auf einige die ich nicht mehr fand, diese aktiviere ich baldmöglich, da es da einige änderungen Bedarf um es wieder schick aussehen zu lassen. So ein Reader ist schon was praktisches wenn man an die Datenbank nicht mehr ran kommt.     Ja, es ist viel passiert in der Zeit, seeeeehr viel :) Ich habe letzten Monat meinen Vater nach 25 Jahren kennengelernt, ein unbeschreibliches Gefühl. Unendlich schön, aber auch gleichermaßen seltsam. Seitdem Telefonieren oder schreiben wir regelmäßig.*love* Nun rückt der Hochzeitstermin auch immer näher, geplant is in Mai, hoffentlich klappt das auch alles so wie wir uns das nun vorstellen. Auch wenn ich noch keine Ahnung habe wie ich das mit dem Kleid machen soll, dank des neuen Jobs den ich nun habe, habe ich ausser Samstags keine Zeit um eins kaufen zu gehen und das dauert bekanntlich ja auch noch ne Weile O_O Aber zum Glück bin ich da nicht ganz allein und habe meine super Trauzeugin die eigentlich alles super plant.   So, nun noch einiges erledingen und früh schlafen gehen, morgen ist der erste Arbeitstag *.*   Ich hoffe das ich nun jeden Tag wieder Zeit finde zum Bloggn, aber mir fällt dank der Arbeit bestimmt ne Menge ein…  

von: Wolke von Schlaufels | Kategorie(n): Allgemein

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